Menschlichkeit - Lesezyklus im Bildraum

Im Bildraum findet während vier Monate ein literarischer Zyklus mit vier Veranstaltungen statt. In Lesung, Referat und Gespräch werden sich hochkarätige Schriftsteller und Literatur-Wissenschaftler wie Hildegard Keller, Iso Camartin und Lukas Hartmann den Themen Krieg und Humanität in der Literatur zuwenden. Eine Lese - Matinée mit verschiedenen Innerschweizer AutorInnen ist mit dem ISSV( Innerschweizer SchriftstellerInnenverband) geplant. Texte und kulturelle Inhalte mit literarisch humanistischem Bezug aus verschiedenen Epochen bis heute, werden einem breiteren Publikum näher gebracht. Moderiert werden die Literaturanlässe von der Luzerner Lyrikerin Katharina Lanfranconi.

08. Januar 2015
19.00 – 21 Uhr (mit Apero) Vernissage
Lukas Hartmann
Schriftsteller

Lukas Hartmann erzählt, wie ihn die Kriegs-Thematik in Lektüre und eigenem Schreiben
immer wieder berührt und umtreibt. Er liest Passagen aus seinen historischen Romanen, die individuelle Schicksale mit kriegerischen Ereignissen verknüpfen.

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24. Januar 2015, 17.30 – 19 Uhr (mit Apéro)
Iso Camartin
Essayist

Der Krieg und die Künste. Was geschah 1870-1871 in Literatur, Musik und bildender Kunst? Theodor Fontane und Émile Zola;
Literarische Kriegs-Zeugnisse aus deutscher und französischer Sicht.

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18. März 2015, 19-21 Uhr (mit Apéro)
Hildegard Elisabeth Keller
Literaturprofessorin, Autorin, Literaturkritikerin

Die Autorin blickt auf die Frontheimkehrer und die zuhause gebliebenen Frauen. Führte diese Situation zur Emanzipationsbewegung des 20.Jahrhunderts?
Die Dichterin Alfonsina Storni wird dem „Trümmerliteraten“ Wolfgang Borchert gegenüber gestellt.

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12. April 2015, 11-13 Uhr (mit Apéro)
Innerschweizer Schriftstellerinnen- und Schriftstellerverein (ISSV)
verschiedene AutorInnen

Franziska Greising liest Texte über Krieg und Humanität. Eduard Kloter hat seine Erlebnisse als Arzt in Stätten des Kriegselends zu Gedichten verarbeitet. Otto Höschle erzählt von seiner Geiselhaft als IKRK-Delegierter in Afghanistan.

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08. Mai 2015, 19.00 – 20.30 Uhr (mit Apéro) Finissage
Innerschweizer Schriftstellerinnen- und Schriftstellerverein (ISSV)
verschiedene AutorInnen

Was haben Fiktionen Geschichtsbüchern voraus? Sie können tiefer und näher rangehen. Das zeigen der Autor Michael van Orsouw anhand seiner fiktiven Autobiografie über General Dufour und Literaturwissenschaftler Daniel Annen anhand von Texten Meinrad Inglins.